Am 10.05.2015 fand in Mainz der 14. Schüler-Halbmarathon-Staffellauf statt. Mit dabei waren auch zwei Staffeln der RS+ am Rotenfels Bad Kreuznach. Sie belegten in den Staffeln Männlich unter 62 und Männlich 62-74 die Plätze 18 (Zeit 01:41,19) und 78 (Zeit 02:01,06).
Hervorzuheben ist, dass ein Schüler zwei Abschnitte der Strecke lief. Herzlichen Glückwunsch!
(Teilnehmer/innen: Mehmet Can K., Anthony H., Marvin L., Timon K., Lilian B., Tim H., Ryan R.,
Philipp H., Shawn K.)

HalbmarathonstaffelMainz2015

Vielen Dank an Herrn Lehr für diesen Bericht und das Foto.

Die Michelin Reifenwerke haben am 24. Februar 2015 an unserer Realschule plus am Rotenfels das Schulprojekt  „Elektromobilität“ durchgeführt. Schülerinnen und Schüler aus der siebten Jahrgangsstufe lernten in einer
Doppelstunde, wie wichtig eine umweltschonenende Mobilität für den Klimaschutz der Erde ist.
Wir danken der Firma Michelin und den betreuenden Lehrkräften für die Durchführung dieses Projekts.
Rückfragen bitte an Ulrike Dalheimer, Tel. 0671/855-1143 richten.

Auch dieses Jahr hatten wir wieder das Glück, dass uns Frau Köster vom AID bzw. Landfrauenverband besuchte und im Rahmen des Unterrichts unserer Sport- und Gesundheitsklassen das Projekt „SchmExperten“ durchführte.
Dabei lernten unsere Fünftklässler im Praktischen und Theoretischen wieder sehr viel über Nahrungsmittel sowie gesunde Ernährung und die entsprechende Zubereitung. Abschließend bekam jeder eine Urkunde.

SchmExperten2015

Wir danken Frau Köster ganz herzlich für die tolle Zusammenarbeit und für die Durchführung dieses Projekts.

Allgemeine Zeitung vom 25.06.2014:
Sport- und Ernährungsklassen der Realschule plus am Rotenfels geben beim „Mitmachtag“ Einblicke in Unterrichtsalltag
BAD MÜNSTER AM STEIN-EBERNBURG/INGELHEIM Von Beate Vogt-Gladigau
Gut kam die Idee für die ersten Mitmachtage an der Realschule plus am Rotenfels an, und dem Pilotprojekt werden noch weitere Aktionstage dieser Art folgen.
Mitgemacht haben: Die beiden Sport- und Ernährungsklassen der Klassenstufe 5, die ihre Parallelklassen einluden, hinter den Kulissen ihres Unterrichtsalltags zu schnuppern, die Gastklassen, die mehr
Die Artikelverlinkung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG.

Die Stadt Goethes und Schillers war Ziel der diesjährigen Abschlussfahrt und damit war uns allen klar, dass die Kultur einen wichtigen Platz im Programm einnehmen sollte.
Den ersten Tag ließ man es noch etwas ruhiger angehen, indem die Schülerinnen und Schüler anhand einer Stadtrally die Sehenswürdigkeiten selbst erkunden konnten. Am Abend stand Bowling an, womit der erste Tag einen lockeren Ausklang fand.
Der Dienstagmorgen begann mit einer Stadtführung, die den Schülerinnen und Schülern die wesentlichen Sehenswürdigkeiten Weimars näher brachte. Dabei wurde schnell klar, dass die angesetzten zwei Stunden zwar den bereits jetzt müden Füßen zugute kamen, jedoch nicht annähernd alle Highlights des Städtchens berücksichtigen konnten. Schwerpunkt war die Stadtkirche St. Peter und Paul, die sogenannte Herderkirche, wo eben jener große Philosoph der Aufklärung, Johann Gottfried Herder, gepredigt hatte und auch begraben liegt. Bewundern konnten die Schülerinnen und Schüler darin das
dreiflüglige Altarbild, das von Lucas Cranach dem Älteren und dem Jüngeren geschaffen worden war. Als starken Gegensatz zur morgendlichen Blüte deutschen Kulturschaffens wurde mittags das Konzentrationslager Buchenwald besichtigt. Als Ausdruck des unfassbaren Menschheitsverbrechens und Mahnmal deutscher Verirrung in das Verbrechen Nationalsozialismus verfehlte die weitläufige Anlage bei den Schülerinnen und Schülern ihre Wirkung nicht. Vor allem die Schilderungen über die bestialischen Foltermethoden und die anschließende Verbrennung der Verstorbenen in den noch erhaltenen Öfen des Krematoriums brachten die Anwesenden zum Verstummen. Nicht wenigen standen Tränen in den Augen, als sie die kleinen Zellen besichtigten, in denen Gefangenen, wie der Hunsrücker Pfarrer Paul Schneider, wie Tiere gehalten wurden. Um die
Stimmung etwas aufzuhellen, wurde der Tag mit einem Kinobesuch ausklingen gelassen.
Am Mittwoch stand die Fahrt nach Erfurt auf dem Programm, das man nach gut zehn Minuten Zugfahrt erreichte. Vom Domplatz aus bekam man von einem lokalen (natürlich!) Geschichtslehrer die versteckten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Thüringens näher gebracht. Garniert wurden die Schilderungen von persönlichen Anekdoten, wie zum Beispiel der Besuch Willy Brandts 1970 oder die Auflösung der Stasi-Verwaltung 1989. Ein besonderer Höhepunkt bildete dabei die Erfurter
Synagoge, die heute als Museum den „Judenschatz“ beherbergt, einen Zufallsfund aus unzähligen Münzen. Der Rest des Tages wurde mit Shopping verbracht.
Der Tag der Abfahrt wurde mit einem freiwilligen Besuch des Goethehauses begonnen, der von Zweidrittel der Klasse wahr genommen wurde. Was wäre der Besuch Weimars auch ohne einen Abstecher ins Goethehaus gewesen? Auch wenn das Schillerhaus gerade renoviert wurde und deshalb für Besucher geschlossen war, haben die Schülerinnen und Schüler viele Eindrücke über
die kulturelle Leistung der Weimarer Klassik mitgenommen. Zusammen mit den Einblicken in die Katastrophe der Nationalsozialistischen Herrschaft werden sie die wenigen Tage in Weimar niemals vergessen.
Alles in allem eine gelungene Abschlussfahrt der Klasse 10b.

Vielen Dank an Herrn Oppermann für diesen Bericht.

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„Schülerinnen und Schüler gehen wählen – Projekt Juniorwahl 2014 parallel zur Europawahl 2014
Ist es nicht die beste Methode, theoretisches praktisch erleben zu können? Gerade in Zeiten der Politikverdrossenheit in Deutschland sollten die Schülerinnen und Schüler doch lernen, Meinungen zu bilden, diese mit anderen auszutauschen und sich für eine, nämlich ihre Meinung, zu entscheiden.
Seit März dieses Jahres haben die Schüler/innen der 8., 9. und 10. Klassen die Vorbereitung zur Durchführung der „Juniorwahl 2014“ aufgenommen. Bei diesem Projekt wird die Europawahl als Schüler/innenwahl kennen gelernt und durchgeführt.
Unsere Jugendlichen haben sich dabei mit den Staaten der EU, der Geschichte der EU, den Funktionen und Bedeutungen von Wahlen, den Wahlrechtsgrundsätzen, den Gemeinsamkeiten und Unterschieden des Deutschen Bundestages mit dem Europäischen Parlament, mit den Aufgaben des Europäischen Parlaments, dem Ablauf einer Wahl und einer Wahlplakatanalyse auseinander gesetzt. Darüber hinaus lernten die Schüler/innen grundsätzliche demokratische Positionen, einige Thesen der
Wahlprogramme, den „Wahl-O-Mat“, und viele andere Dinge zur Europawahl kennen.
Gleichzeitig erlebte die Sozialkundeklasse 9b von Herrn Claus die Organisation einer Wahl hautnah mit.
Wählerverzeichnisse anfertigen, Wahlbenachrichtigungskarten an jede/n Schüler/in verteilen, Plakate und Informationen aufhängen und das Wahllokal einrichten.
Final wurde am Freitag, den 23.05.2014 an unserer Schule die Juniorwahl durchgeführt. Mit Hilfe der Wahlhelfer/innen aus der Klasse 9b wurde das Wahllokal um 07:30 Uhr eröffnet und die Schüler/innen der 8.,9. Und 10. Klassen durften nach Vorlage ihrer Wahlbenachrichtigungskarte ihre Stimme auf dem ausgehändigten Stimmzettel abgeben.
Als um 11:30 Uhr das Wahllokal seine Pforten geschlossen hatte, galt es, eine Auszählung durchzuführen und ein Ergebnis bekannt zu geben.
Unter dem Motto „Ihr habt gewählt – das sind eure Ergebnisse der Juniorwahl 2014“ hängen seit Mo., 26.05.2014, die Ergebnisse unserer Schule aus. Zudem kann hier das Ergebnis aller Schulen eingesehen werden.
Eines steht fest: Das Projekt Juniorwahl markiert den Anfang einer wichtigen und weitergehenden Diskussion in der Schule und aus bezüglich der Demokratieerziehung, die auch von den Schüler/innen in verschiedenartigen Rückmeldungen geäußert wurde. Vielleicht gelingt es uns dann mit mehr Vorbereitungszeit und mehr Sachinformationen für noch mehr Ernsthaftigkeit
bei den Schüler/innen zu sorgen. Denn eine Wahlentscheidung als Spaß anzusehen, ist sicherlich nicht der richtige Weg.
Schlussendlich möchte ich mich bei allen Kolleginnen und Kollegen sowie bei allen Schülerinnen und Schülern bedanken, die ihren Beitrag zum Gelingen des Projekts Juniorwahl 2014 beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt der Klasse 9b, die mit viel Einsatz und Engagement die Durchführung des Wahlvorganges ermöglicht hat. R. Claus“

Vielen Dank an Herrn Claus für diesen Bericht und vor allem für die tolle Organisation der Jugendwahl an unserer Schule.

Am 6.4.2014 nahmen vier Schüler unserer Realschule plus am Rotenfels am 24. Werner-Beisiegel-Gedächtnislauf in Bad Münster am Stein-Ebernburg teil. Auf der Strecke 1,6 km erreichten die Schüler folgende Platzierungen und Zeiten:
Alexander R.: 3. Platz gesamt (2. Platz in seiner Altersklasse), Zeit: 6:18,6
Lars F.: 5. Platz gesamt (4. Platz in seiner Altersklasse), Zeit: 6:52,2
Timon K.: 6. Platz gesamt (5. Platz in seiner Altersklasse), Zeit: 6:57,5
Jan S.: 13. Platz gesamt (10. Platz in seiner Altersklasse), Zeit: 7:46,3

WernerBeisiegelLauf2014

Wir gratulieren ganz herzlich zu diesen tollen Ergebnissen.

Erfolgreiches Abschneiden der Läuferinnen und Läufer beim 24. Internationalen Seppel-Kiefer Gedächtnislauf in Bad Kreuznach
Am 16. März 2014 ging die Lauf-AG unserer Schule unter Leitung von Herrn Hambrecht und Herrn Lehr beim 24. Internationalen Seppel-Kiefer
Gedächtnislauf in Bad Kreuznach mit 8 Schülerinnen und Schülern in den Disziplinen 1000m, 1500m und 5000m an den Start.
Dabei wurden folgende Ergebnisse und Platzierungen belegt:

Lauf 1000m (männlich):
1. Platz: Romain B. (AK M11), Zeit: 0:03:53,11

Lauf 1500m (weiblich / männlich):
3. Platz: Diana K. (AK W15), Zeit: 0:08:14,98

1. Platz: Lars F. (AK M14), Zeit: 0:26:11,59
2. Platz: Lilian B. (AK M14), Zeit: 0:27:06,16
5. Platz: Jan S. (AK M14), Zeit: 0:07:42,40

2. Platz: Brian S. (AK M15), Zeit: 0:06:31,14
3. Platz: Alexander R. (AK M15), Zeit: 0:23:11,30
4. Platz: Timon K. (AK M15), Zeit: 0:26:32,19

SeppelKieferLauf2014

Wir gratulieren unseren erfolgreichen Läuferinnen und Läufern recht herzlich zu ihren hervorragenden Ergebnissen und Platzierungen.
(Vielen Dank an Herrn Hambrecht und Herrn Lehr für den Bericht und das Foto sowie für die sehr engagierte Arbeit mit den Schüler/innen.)

Dass die Förderung von Sozialkompetenzen viel Spaß machen kann und auch mit einer tollen Klassenfahrt verbunden sein kann, haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c mit ihrer Klassenlehrerin Fr. Hölzenbein und unserem
Schulsozialarbeiter Herrn Kroll erlebt. Und die Klassengemeinschaft profitiert davon:

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Vielen Dank an Frau Hölzenbein für die Fotos.

Frau Köster vom AID bzw. Landfrauenverband führte im Rahmen des Unterrichts unserer neuen Sport- und Gesundheitsklassen
das Projekt „SchmExperten“ durch. Dabei lernten unsere Schüler/innen in den 5. bzw. 6. Klassen jede Menge über Nahrungsmittel
sowie gesunde Ernährung und hatten eine Menge Spaß dabei.

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Wir sind froh, dass wir als eine von ganz wenigen Schulen an diesem Projekt teilnehmen dürfen und danken an dieser Stelle
Frau Köster ganz herzlich für die tolle Zusammenarbeit und für die Fotos.

Am 6. Dezember 2013 traten Schüler/innen aus unseren sechsten Klassen gegeneinander an, um den Schulsieger im Vorlesen
zu ermitteln. Die Jury – Deutschlehrerinnen der Klassen 6 sowie Frau Engelberger – hatte einmal wieder eine schwere Entscheidung
zu treffen, waren doch vier hervorragende Leser/Innen am Start: Neal H. (6a), Kiana L. (6b), Joelina F. (6c) und Carolin F. (6d).
Erstmals nahmen auch zwei sechste Klassen als Zuschauer bzw. Zuhörer teil und lauschten aufmerksam den spannenden Geschichten.
Schließlich wurde Kiana Schulsiegerin, sie sowie die anderen drei Klassensieger durften sich über Buchpreise freuen.
Kiana wird am 20. Februar 2014 zum Kreisentscheid in die Bibliothek nach Bad Kreuznach fahren und unsere Schule vertreten.
Wir drücken ihr fest die Daumen!

„Am 11.11.2013 fuhren zehn Schülerinnen und Schüler unserer 8. bis 10. Klassen mit der betreuenden Lehrerin P. Böttger zum
‚Jugendkongress gegen Rechtsextremismus‘ in der Coface Arena in Mainz. Die Veranstaltung sollte bewirken, dass sich die jungen
Menschen in Zukunft aktiv und dauerhaft mit dem Thema Rechtsextremismus auseinandersetzen. Ca. 200 Schüler/innen verschiedener
Schulen der Landkreise Alzey-Worms, Bad Kreuznach, Donnersbergkreis, Mainz-Bingen und der kreisfreien Städte Mainz und Worms
nahmen teil.

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Die Begrüßung erfolgte durch einen Poetry Slam sowie den Kurzfilm ‚Der Schwarzfahrer‘. Anschließend begaben sich die
Schüler/innen in ihre Workshops, die sie bereits im Vorfeld auswählen konnten. Folgende Themen standen hierbei zur Auswahl:
Stammtischparolen, Rassismus im Sport, Hass im Netz, Zeichen und Symbole sowie Rechte Musik und eine Gruppe befasste sich
kritisch mit dem NPD-Parteiprogramm. Die Ergebnisse der einzelnen Workshops wurden anschließend im Plenum vorgestellt und mit
dem Präsidenten des 1. FSV Mainz 05, Herrn Harald Strutz sowie einem Spieler des Vereins diskutiert. Geleitet wurde diese
Diskussionsrunde von Sportreporter Norbert König.

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Auf dem ‚Markt der Möglichkeiten‘ sammelten wir dann noch einiges an Material ein und hatten schließlich sogar die Möglichkeit,
ein paar Fotos mit den Promis sowie einige Autogramme zu ergattern.

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Alles in allem war es ein runder Tag mit interessanten Einblicken in die Thematik und vielen besonderen Begegnungen.“
Vielen Dank an Frau Böttger für die Organisation dieser Fahrt, für die Fotos und für diesen Bericht.

Protokoll des Unterrichtsgangs zum Buchenländerhof
Bei unserem Besuch auf dem Weingut „Buchenländerhof“ in Norheim haben wir uns über das Herstellungsverfahren von Wein informiert.
Herr Butz führte uns durch seinen Betrieb und erklärte die einzelnen Arbeitsschritte. Durch eine Vorlese im Weinberg, werden die
schlechten Trauben entfernt. Nach der Lese werden die nicht zerkleinerten, weißen Trauben vom Wagen in das Gebäude gepumpt und
direkt mit 2 bar Luftdruck gepresst. Dieses schonende Verfahren sorgt dafür, dass kaum Bitterstoffe (Gerbsäuren) aus Stielen und Kernen in den Presssaft gelangen. Der Tresterrest wird als Dünger im Weinberg ausgebracht. Der süße Most wird anschließend in Edelstahltanks im Keller gepumpt und mit Stickstoff durchperlt. Dadurch gelangen gröbere Trübstoffe an die Oberfläche und können abgeschöpft werden. Rotweintrauben werden nicht sofort gepresst, sondern bei ihnen ist eine Maischegärung vorgeschaltet. Dabei erwärmt sich der Most und Farbstoffe aus den Traubenschalen gelangen in den Wein. Erst danach wird der Wein abgepresst und in
die Fässer geleitet.

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Beim Weißwein verläuft die Gärung computergesteuert und mit Reinzuchthefen. Dabei wird besonders darauf geachtet, dass die
Temperatur nicht über 16°C steigt. Hierfür sind Kühlplatten im Edelstahltank. Sie sorgen dafür, dass möglichst wenig Aromastoffe
aus dem Wein verduften. Stark gekühlte Weine können so bis nach Weihnachten langsam vor sich hin gären. Welche Hefen verwendet
werden (Riesling-, Burgunder, oder sonstige Zuchthefen), das gehört zu den Geheimnissen des Winzers. Die Hefepilze unterscheiden sich in den Aromen, welche sie produzieren und in der Alkoholtoleranz. Je länger die Hefen unter Luftabschluss Alkohol produzieren, desto weniger Zucker bleibt im Wein (wenig Zucker=trockener Wein). Lediglich bei dem extrem süßen Eiswein,
schafft es nicht einmal die Bayanus Hefe, allen Zucker in Alkohol umzuwandeln. Für einen süßen Wein wird der Gärvorgang
vorzeitig abgebrochen. Ein Rotwein gärt in den 3-5 Tagen der Maischegärung immer durch. Soll er lieblich schmecken, dann wird
nachträglich mit Traubensaft gesüßt.

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Am Ende der Gärung setzt sich ein Hefe-Wein-Gemisch am Boden ab. Beim Abstich wird der relativ klare Wein abgezogen, während das
Hefe-Wein-Gemisch mit mehreren 100 bar Druck durch einen Schichtfilter gepresst wird, in dem die Hefen hängen bleiben. Es folgen noch mehrere Filtrationen durch Kieselgur, wobei der Wein immer klarer wird. Kieselgur besteht aus den Schalen winziger Kieselalgen und hat aufgrund seiner riesigen Oberfläche hervorragende Filtereigenschaften. Früher wurde Gelatine zum Klären benutzt, aber weil immer mehr Kunden Wert darauf legen , dass der Wein frei ist von tierischen Produkten, hat sich die Technik verändert.

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Nach dem Abstich wird der Wein mit Schwefeldioxid (SO2) geschwefelt, um unliebsame Bakterien abzutöten, die den Wein trüb machen
oder in Essig umwandeln könnten. Auf das Schwefeln kann nicht verzichtet werden, allerdings sind die eingesetzten Mengen viel
geringer als früher. Die schweflige Säure im Wein macht aber nicht nur haltbar, eine Überdosis davon führt zu Kopfweh (Kater).
Das Abfüllen des Weins ist eine Wissenschaft für sich. Absolute Sauberkeit ist Grundbedingung für die Halt-barkeit des Weines.
Familie Butz besitzt daher eine eigene Abfüllanlage im Wert eines Einfamilienhauses. Sie läuft im Jahr nur etwa 14 Tage für den
eigenen Betrieb, aber auch Winzer aus der Nachbarschaft lassen im Buchenländerhof abfüllen. Die Flaschen werden mit sterilem
Wasser und Essigsäureperoxid vorgespült, der Wein wird über zwei teure Filter-anlagen steril filtriert. Der Kerzenfilter holt dabei alles heraus, was größer ist als 4 Mikrometer.
Der gesamte Herstellungsprozess wird von Weinkontrolleuren des Landes aufs genaueste überwacht. Sie erscheinen unangemeldet und
können mit Hilfe feinster Analysemethoden jede unerlaubte Panscherei entdecken.

Wein8Wein9

Für die fachkundigen Erklärungen, die kostenlose Traubensaftprobe und die Gastfreundschaft bedanken sich sehr herzlich:
Thomas Henrich (Lehrer) und die Schüler/innen des MN Kurses Klasse 10: Kathrin A., Tobias B., Berko E., Ronja P., Lukas B.,
Michelle H., Marlin R., Marcel W., Carina W., Marie-Chr. G., Linda N., Julia S., Torben S. und Maurice F. .

An unserem Lesenachmittag (Mittwoch, 11.12.2013) ging es um ein kleines Bäumchen, das keiner mochte. Eine arme Familie
schmückte es jedoch so schön, dass es zu einem strahlenden Weihnachtsbaum wurde. Im Anschluss an die Geschichte haben
die Schülerinnen und Schüler Schmuck für den Baum gebastelt und so wurde auch ihr Baum wunderschön:
 

Lesenachmittag3Lesenachmittag4Lesenachmittag1Lesenachmittag5Lesenachmittag2Lesenachmittag6

Am Sonntag, den 17. November 2013, nahmen die Schülerinnen und Schüler unserer Lauf-AG am traditionellen Crosslauf des MTV Bad Kreuznach teil
und konnten sogar Plätze auf dem Siegertreppchen sichern. Wir gratulieren den Teilnehmer/innen und bedanken uns bei den stolzen Betreuern der
Laufgruppe Hr. Lehr und Hr. Hambrecht. o.

CrossLauf1CrossLauf2

Allgemeine Zeitung vom 29.06.2013:
[…] Da freute es ihn umso mehr, dass beim Crosslauf Schüler der Realschule Bad Münster starteten, die durch ihre Lauf-AG auf den Geschmack gebracht wurden. mehr
Die Artikelverlinkung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG.

Die Lerngruppe im Wahlpflichtfachbereich „Mathematik/Naturwissenschaften“ hat in Bad Kreuznach eine Mälzerei
besucht und einen interessanten Bericht geschrieben.
Einen weiteren sehr interessanten Bericht hat die Klasse 7c über ihren Besuch bei einem Imker verfasst.
An dieser Stelle Vielen Dank an Herrn Henrich.

Allgemeine Zeitung vom 29.06.2013:
96 Schulabgänger an der Realschule plus am Rotenfels verabschiedet
BAD MÜNSTER AM STEIN-EBERNBURG/INGELHEIM Von Beate Vogt-Gladigau
96 junge Menschen werden die Realschule plus am Rotenfels verlassen, da sie entweder ihren qualifizierten Sekundarabschluss I (84)
oder ein Zeugnis erhalten haben, das ihnen die Berufsreife attestiert (zwölf). Zum ersten Mal feierten Realschüler und Hauptschüler
ein gemeinsames Abschlussfest, da sie seit mehr
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Das Grillfest für unsere neuen 5. Klassen war ein riesen Erfolg: Die noch 4.Klässler konnten in lockerer
Atmosphäre ihre neuen Klassenlehrer, das Schulgebäude und ihren neuen Klassenraum kennenlernen.

Grillen1Grillen2

Vielen Dank an die Klassenlehrer/innen der neuen 5. Klassen (Hr. Domann, Hr. Scheurich, Fr. Dilly und Fr. Hölzenbein)
sowie an Frau Frick und an unseren Hausmeister Herrn Jörg für hervorragende Organisation!

Allgemeine Zeitung vom 12.06.2013:
BAD MÜNSTER AM STEIN-EBERNBURG/INGELHEIM Von Klaus Rein
„Wir brauchen Realschüler“ – die Abschiedsworte von Boehringer-Ausbilder Josef Baader werden die 18 Besucher des Ingelheimer
Pharma-Giganten auf der Heimfahrt nach Bad Münster kaum vergessen haben. Denn die Achtklässler der Realschule plus Am Rotenfels
hatten sich mit ihrer Lehrerin Maria Lambrich mehr
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In der Zeit vom Montag 13.05. bis 19.05.2013 haben Schüler/innen unserer französischen Partnerschule uns hier besucht und
waren in dieser Zeit in Familien unserer Schüler/innen untergebracht. Während dieser Woche haben unsere Gäste natürlich viel erlebt,
vorab schon einmal ein paar Fotos, weitere Informationen folgen noch. o.

FrankreichAustausch1FrankreichAustausch2

Frau Collein hat diesen Austausch großartig organisiert und mit sehr viel Engagement begleitet. Vielen Dank!

Der Realschule plus am Rotenfels ist es eine Herzenssache, ihren Schüler/innen eine lebensnahe und vor allem eine
anschauliche Wissensvermittlung zu bieten. So begreifen die Kinder in der Klassenstufe 5 im Fach Naturwissenschaften
die Themenfelder „Bewegung“ und „Messen“ mit „Kopf, Herz und Hand“ in interessant und praxisnah gestalteten Projekten.
Unter dem Motto „Unsere Schule sucht den Superflitzer“ ermittelten die Schüler/innen die Geschwindigkeit ihrer selbstentworfenen
und -gebauten Luftballonautos.
Mit großem Eifer und hochmotiviert maßen die Kinder die Rennstrecken, stoppten die Fahrzeiten und stellten Berechnungen
darüber an. Die tollen Ergebnisse wurden mit einer Siegerurkunde (siehe Bild) belohnt.

UrkundeLuftballonAutos (1)

Beim diesjährigen Schüler Ekidenlauf (Halbmarathonstaffellauf) im Rahmen des Gutenbergmarathons in Mainz
am 12. Mai nahmen erstmals Schüler/innen der Realschule plus am Rotenfels teil. Trotz starker Konkurrenz
aus Bad Kreuznach, Mainz und Daun und einer nur kurzen Trainingsphase belegten sie die Plätze 8 (01:31:11),
49 (01:55:45) und 60 (02:00:23). Für unsere Schule waren folgende Schüler/innen am Start: Simon R., Nelson R.,
Tobias S., Marcel P., Max M., Lilian B., Lea E., Susanna M., Albert A., Nils D., Lars C., Lars F., Ferat A.,
Alexander R. und Timon K. . Herr Lehr und Herr Hambrecht trainieren unsere Teilnehmer/innen bzw. betreuten sie
während des Wettkampfs. Nähere Informationen und Ergebnisse finden sich unter dieser Internetseite.

UrkundeGutenbergMarathon

Herzlichen Glückwunsch!

Jedes Jahr nehmen Schüler/innen unserer Realschule plus am „Girls‘ Day“ / „Boys‘ Day“ teil, an dem sie Einblicke in Berufe erhalten,
die üblicherweise (noch) vom jeweils anderen Geschlecht ausgeübt werden.
Von einem ganz besonderen Erlebnis kann Michaela S. berichten, die den Beruf des Politikers im Deutschen Bundestag erlebte:

„Ich kam gegen halb fünf nachmittags am 24. April in Berlin am Hauptbahnhof an. Nachdem wir von einer Sekretärin am Bahnhof abgeholt
und ins Hotel gebracht wurden, ging es auch schon direkt mit einer Führung durch das gesamte Reichtagsgebäude los. Unsere Gruppe von
über 70 Mädchen wurde durch den Eingangsbereich geführt und uns wurden verschiedene Räumlichkeiten, wie zum Beispiel der Aufenthaltsraum
für Abgeordnete oder das Gebetszimmer, in dem jeden Sonntag die Glocken des Kölner Doms läuten, gezeigt. In diesem Raum waren viele
künstlerische Werke ausgestellt, wie zum Beispiel Bilder, in denen ein christliches Kreuz nur mit Nägeln dargestellt wurde. Wir gingen
durch die großen Flure und Hallen und waren von diesem Haus total begeistert. Gegen Ende der Führung gingen wir noch einmal durch eine
Unterführung in das Paul-Löbe-Haus, in dem viele Abgeordnete ihr Büro haben und dort in der Kantine essen gehen. Ganz am Schluss durften
wir selbstständig die Kuppel auf dem Reichstagsgebäude besichtigen. Die Aussicht war von da oben beim Sonnenuntergang wirklich schön und
die Glaskuppel ist wirklich beeindruckend. Danach konnten wir alleine nachhause gehen.
Am nächsten Morgen ging es um halb acht dann wieder los. Im SPD-Fraktionssitzungsaal wurden wir vom Fraktionsvorsitzenden Dr. Frank-Walter
Steinmeier und der parlamentarischen Geschäftsführerin Iris Gleicke begrüßt. Herr Steinmeier nahm sich danach noch die Zeit und machte
Bilder mit uns. Dann sollten wir ein ‚World-Café‘ machen. Alle 70 Mädchen stellten sich an Stehtische und unterhielten sich mit jeweils
ca. vier bis fünf Mädchen über ein Thema, das eine Frau uns ansagte. Darüber sollten wir diskutieren und uns Notizen machen. Anschließend
kamen drei weibliche Abgeordnete des Bundestages in den Fraktionssitzungssaal, die wir mit Fragen löchern konnten. Außerdem wurde uns
erklärt, dass es als Frau sehr schwer ist, den nötigen Respekt als Politikerin zu bekommen und dass man sich gerade als Frau besser
durchsetzen muss. Nach ca. einer Stunde teilten wir uns in zwei Gruppen. Die erste Gruppe machte den ‚Politik-Parcours‘ und die andere
Gruppe ging in den Plenarsaal, um sich Reden von Abgeordneten bei einer Sitzung anzuhören. Ich war in der ersten Gruppe und nahm am
‚Politik-Parcours‘ teil. Zwei Frauen erklärten uns in einem Nebenzimmer des Fraktionssitzungssaals, wie Gesetze verabschiedet werden und
wie man wählt. Bei dem Thema Wählen sind wir dann auch hängengeblieben und sollten ‚Parteien‘ bilden. Wir sollten aus einem Beutel
Kärtchen ziehen, auf denen entweder eine Partei der Regierungskoalition (CDU und FDP) oder eine Partei der Oppositionen (SPD,
Bündnis 90/die Grünen, die Linke) stand. Ich hatte die ‚SPD‘ gezogen und setzte mich zu den anderen Mädchen, die diese Partei auch hatten.
Wir mussten über das Wahlrecht ab 16 diskutieren, wir als ‚SPD‘ waren dafür, die ‚CDU‘ war dagegen. Wir bekamen Zettel mit Gründen für
und gegen das Wahlrecht ab 16, mit denen wir dann debattiert haben. Das hat wirklich Spaß gemacht und man hat auch nicht viele Fachwörter
gebraucht. Danach wurden wir von einer Sekretärin zum Mittagessen mit Fritz-Rudolf Körper, MdB abgeholt, wo wir uns auch noch über das
Wahlrecht ab 16 und den Girls‘ Day unterhielten. Leider mussten wir nach dem Mittagessen schon wieder zum Bahnhof, deshalb konnten wir
nicht noch einmal in den Plenarsaal zu einer Sitzung, da wir sonst zu spät nachhause gekommen wären.
Auf jeden Fall kann ich sagen, dass es sich gelohnt hat, nach Berlin zu fahren und dass ich den Wunsch, Politikerin zu werden beibehalten
habe, denn man hat einen sehr guten Einblick in den Alltag eines Abgeordneten bekommen. Es wurde viel erklärt, und zum Glück war alles verständlich!“

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Vielen Dank an Michaela S. für den Text und das Foto.

Kristof K. von unserer Realschule plus am Rotenfels belegt den zweiten Platz beim Mathematikwettbewerb des Landkreises 20. April 2013, den die Industrie- und
Handelskammer Bad Kreuznach und der Verband der Wirtschaftsjunioren des Kreises, zusammen mit dem verantwortlichen Organisator, Herrn Dr. Hans-Dieter Bottke am
20.04.2013 ausrichteten. 60 Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 9 sowie Auszubildende verschiedener Firmen traten im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung
gegeneinander an. Die zehn besten Teilnehmer wurden in zwei Vorrunden wurden ermittelt, im Finale gab es dann folgende Gewinner:

  • Paul D., Gymnasium an der Stadtmauer Bad Kreuznach
  • Kristof K., Realschule plus am Rotenfels Bad Münster am Stein-Ebernburg
  • Christopher K., Fa. KHS Bad Kreuznach
  • Mehtab E., Realschule plus Langenlonsheim
  • Florian K., Gymnasium an der Stadtmauer Bad Kreuznach
    Der Gewinner konnte ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro in Empfang nehmen. Kristof K. erhielt mit seinem zweiten Platz stolze 200 Euro. Der drittplatzierte bekam 100 Euro,
    der vierte und fünfte Platz jeweils 50 Euro. Die Preisgelder wurden von den Wirtschaftsjunioren des Landkreises gestiftet.
    Landrat Diel lobte zum Abschluss noch einmal das Engagement der Initiatoren und die positive Resonanz der Schulen mit dem Ziel, Schüler/innen sowie Auszubildende
    besser auf die beruflichen Anforderungen vorzubereiten.
    Wir gratulieren Kristof ganz herzlich und bedanken uns auch bei Herrn Gebel, der alle Teilnehmer/innen unserer Schule sehr gut vorbereitete und während des
    Wettbewerbs betreutete. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Allgemeine Zeitung vom 19.03.2013:
ANDHERI-HILFE Realschule plus Bad Münster am Stein-Ebernburg setzt sich für Notleidende ein
BAD MÜNSTER AM STEIN-EBERNBURG Von Beate Vogt-Gladigau
Das Gleichnis mit den anvertrauten Pfunden aus dem Lukas-Evangelium setzten jetzt junge Menschen der Realschule plus am Rotenfels in Bad
Münster am Stein-Ebernburg mit Engagement, Pfiffigkeit und jeder Menge mehr
Die Artikelverlinkung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG

Stolz haben unsere 9. Klassen am Elternsprechtag ihre Eindrücke und Erfahrungen vom Betriebspraktikum präsentiert:

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Vielen Dank an Frau Frey für die tollen Aufnahmen.

Am Freitag, 7.12. traten Schüler/innen aus den sechsten Klassen gegeneinander an, um den
Schulsieger im Vorlesen zu ermitteln. Die Jury – bestehend aus den Schüler/innen der SV, dem letztjährigen Sieger,
den Klassenelternsprecher/innen sowie den Deutschlehrer/innen – entschieden sich für Paulina H.
Sie wird im Januar zum Kreisentscheid in die Bibliothek nach Bad Kreuznach fahren und unsere Schule vertreten.
Wir drücken ihr ganz feste die Daumen!
Mit Paulina waren Elias, Julia, Ahmed, Johannes und Alisa angetreten. Sie wurden zuvor in ihren Klassen
als Klassensieger ermittelt. Die Teilnehmer des heutigen Wettbewerbs erhielten Buchpreise.

Vorlesewettbewerb

Vielen Dank an die Klassenlehrer/innen Frau Kasper, Herr Domann und Frau Wolf für die tolle Ausrichtung des Wettbewerbs.

Ganz schön billig?! (Hörspiel)
Projektbericht der Wahlpflichtfachgruppe Mathematik-Naturwissenschaft
Klasse 9 der Realschule plus Bad Münster am Stein-Ebernburg
Insgesamt 6 Wochen lang beschäftigten wir uns mit dem System Hühnerhaltung und Vermarktung. Dabei waren uns
die ökologischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge besonders wichtig. Sehr hilfreich war unser Besuch beim
nahe gelegenen Hühnerhof Eyer in Weinsheim, denn dort konnten wir nicht nur sehen wie Hühner gehalten werden,
sondern bekamen auch Antworten auf jede Menge Fragen, wie zum Beispiel: Wie werden die Tiere gefüttert oder
warum bekommt man diese Eier nicht im Supermarkt? Obwohl es in dem Projekt eigentlich nicht um die
Eierproduktion ging, sondern um Masthühner, wurde uns klar, dass es die Bauern sehr schwer haben, wenn sie
und ihre Familie vom Verkauf ihrer Produkte leben wollen. Denn wer seine Produkte über den Supermarkt verkaufen
will, der muss sehr billige Ware liefern, sonst will sie kein Händler abkaufen. Aber! Billig ist eben nur selten auch gut.
Im Unterricht informierten wir uns mit Hilfe von Filmen, Arbeitsblättern und Internettexten über folgende Themen:
1. Gesetze zur Hühnerhaltung und staatliche Kontrollen
2. Probleme durch die Verwendung von Antibiotika im Futter und Turbomast
3. Wie der Zwang billig zu produzieren dazu führt, dass am Ende sogar Dioxin (Gift) ins Tierfutter kommt und die
Lebensmittel somit von schlechter Qualität sind (gesundheitsgefährdend).
4. Umweltbelastung durch Hühnerkot (Überdüngung, Grundwassergefährdung)
5. Begünstigung der Massentierhaltung durch unsinnige Baugesetze und Vergabe von Fördergeldern
6. Qualzucht und die unsinnige Vernichtung von unrentablen (männlichen) Küken.
7. Wie unsere Massentierhaltung bzw. der Export von überschüssigem tiefgefrorenem Hühnerfleisch nach Afrika die
Gesundheit und die Existenzgrundlage der dortigen Menschen und Bauern ruiniert. Am Ende hat sich die 15-köpfige Schülergruppe dann aufgeteilt. Gruppe 1 hat sich um die Produktion des Hörspiels
gekümmert während Gruppe 2 eine Befragung unter Verbrauchern durchgeführt hat. Das Ergebnis haben wir anschließend
in das Hörspiel eingebaut. Den Projektbericht haben wir gemeinsam im Unterricht formuliert. Das Projekt war sehr
abwechslungsreich und informativ. Wir werden unsere Ergebnisse am „Tag der offenen Tür“ allen Klassen und Eltern
präsentieren.
Impressum: Erstellt wurde das Hörspiel von 15 Schülern des Wahlpflichtfachs Mathematik-Naturwissenschaften
Klasse 9 an der Realschule plus Bad Münster am Stein-Ebernburg. Betreut wurde das Projekt von dem MN Lehrer Thomas
Henrich. Wir bedanken uns bei der Familie Eyer (Weinsheim) für die tolle Betriebsbesichtigung und die Beantwortung
unserer vielen Fragen.
Schüler/innen: Kathrin A., Tobias B., Berko E., Ronja P., Lukas B., Michelle H., Marlin R., Marcel W., Carina W.,
Marie Chr. G., Francesca M., Linda N., Julia S., Torben S., Antonia A.
Vielen Dank an Herrn Henrich für den Bericht.

Gebaeude

Vielen Dank an Herrn Henrich für dieses schöne Foto.

Allgemeine Zeitung vom 04.09.2012:
(red). Stellvertretend für alle Schüler der Realschule Plus in Bad Münster am Stein-Ebernburg übergab Nils Dönnhoff
eine Spende von 3300 Euro an Dr. Christoph von Buch, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Kinderstation des Diakonie-Krankenhauses in Bad Kreuznach.

Der Betrag war im Juni bei einem Benefizlauf der Realschule zusammengekommen. Im Rhythmus von zwei Jahren führt die
Schule diese Veranstaltung durch, an der sich in diesem Jahr 500 junge Menschen beteiligten. Die Sportlehrer mehr
Die Artikelverlinkung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG.

Allgemeine Zeitung vom 04.09.2012:
BAD MÜNSTER AM STEIN-EBERNBURG Von Beate Vogt-Gladigau
REALSCHULE PLUS Ursula Engelberger leitet neue Einrichtung in Bad Münster am Stein-Ebernburg kommissarisch / Start am 1. August
„Sie übernehmen gewiss keine leichte Aufgabe“, vermutete Regierungsschulrat Gerhard Schmidt von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, als er
gestern Ursula Engelberger die Ernennungsurkunde zur kommissarischen Rektorin der Realschule plus in kooperativer Form ab 1. August überreichte. Nach
den Sommerferien geht die Einrichtung in Ebernburg an den Start. Realschule Ebernburg und Franz-von-Sickingen-Hauptschule sind dann Vergangenheit. mehr
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